Ich nehme am Local Guide Programm von Google teil, mit dem die Einträge im Kartendienst laufend verbessert werden. Eine Belohnung dafür? Nein. Die Daten werden von Google als Eigentum betrachtet – hier wäre der Gesetzgeber gefordert, denn Google ist übermächtig, kaum hinterfragt und hat nur wenig ernstzunehmende Konkurrenz.
Wie will ich da klagen? Die Gerichte werden der Meinung sein, es ist meine freiwillige Entscheidung.
Zwar gibt es auch Kartendienste von Apple, Bing oder Tesla, doch die gesammelten Daten sind nicht öffentlich zugänglich. Gleichzeitig wird mit diesen Informationen Geld verdient – vor allem bei Google bleibt für mich unklar, welchen Nutzen ich als Beiträger eigentlich habe. Da bleibt Open Street Map als Datenpool, doch dieser wird nur von Programmierern unterstützt
Ich denke über eine eigene API-Lösung für Hotels nach:
👉 Nutzung von API
Für den Toiletfinder ist Google Maps derzeit dennoch die beste Lösung, um Standorte sichtbar zu machen. Ich habe bereits mehrere Kontaktversuche mit Google gestartet – ohne Antwort.
Trotzdem werde ich bedingungslos weitermachen – auch ohne Reaktion von Google. Schon mehrmals habe ich mich an die per E-Mail an politik@google.com gewandt, dort bekomme ich gerne Antwort. In Hamburg sind Mitarbeiter für die Lobbyarbeit verantwortlich.
Bei einem Konzern wie Google, der quasi ein Monopol besitzt, muss Lobby auch in die andere Richtung funktionieren. Öffentliche Daten dürfen keine Geldmaschine sein. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass wirtschaftliche Interessen vor Gemeinwohl gestellt werden, wie z.B. Informationen zum öffentlichen Verkehr.
Google verweist immer gerne auf Communities, dort schauen die eigenen Mitarbeiter auch nach, doch auch dort komme ich nicht weiter. Ebenso scheitern direkte Ansprachen von Google Mitarbeitern.
