Die Gemeinden ins Boot holen

Google Maps scheint mir die beste Lösung für die Erfassung öffentlicher Toiletten zu sein. Idealerweise sollten die Werkhöfe der Gemeinden die Standorte selbst eintragen und regelmäßig pflegen. Eine ergänzende technische Möglichkeit wären Pager oder digitale Melde-Systeme, mit denen Nutzer Schäden, Verschmutzungen oder fehlendes Toilettenpapier unkompliziert melden können.

Leider braucht es dafür politischen Druck. Viele Gemeinden setzen lieber auf teure Lizenzlösungen wie die „Nette Toilette“, wie sie beispielsweise in Solothurn zum Einsatz kommt. Die Gastronomen nehmen das Geld zwar gerne, erwarten aber trotzdem eine Konsumation. Ein Gespräch mit den Betreibern der „Nette Toilette“ ist geplant – vielleicht ergibt sich daraus eine gemeinsame Weiterentwicklung des Toiletfinder-Projekts.

Mit Google Maps lassen sich die Einträge übersichtlich verwalten. Daraus kann eine Liste generiert werden, die auf den Webseiten der Gemeinden verlinkt werden kann. Mir schickte die Gemeinde Wettingen eine Aufstellung ihrer WC-Anlagen inklusive Adressen und Koordinaten geschickt. Das ist ein Anfang – die Bereitschaft ist da, doch die eigentliche Arbeit bleibt bisher an mir hängen.


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