Für die Finanzierung des Toilettenfinder-Projekts hatte ich eine Kampagne auf Lokalhelden gestartet. Nach der Vorprüfung wurde die Initiative für die Finanzierungsphase freigegeben. Eigentlich ein erfreulicher Schritt – doch die Realität war ernüchternd.
Trotz intensiver Vorbereitung, vieler Stunden Arbeit und dem Ausfüllen zahlreicher Formulare blieb jegliches Feedback aus. Weder von der Plattform noch von potenziellen Unterstützern kam eine Reaktion. Die angestrebte Finanzierung blieb komplett aus.
Für mich hat sich dabei ein grundlegendes Problem gezeigt: Statt Zeit in aufwendige Bürokratie zu investieren, würde ich lieber das persönliche Gespräch suchen – mit Menschen, Organisationen und Gemeinden, die wirklich an der Idee interessiert sind. Direkte Kontakte bringen oft mehr als formelle Prozesse, die ins Leere laufen.
Trotz der ernüchternden Erfahrung halte ich am Projekt fest. Vielleicht braucht es andere Wege der Unterstützung – partnerschaftlich, lokal verankert und ohne unnötigen Verwaltungsaufwand.

