Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit einem Aktivisten von OpenStreetMap (OSM). Die Grundidee fand er stark – und hat mich auf einen Stammtisch hingewiesen, an dem Geschäftsideen offen diskutiert werden. In der anschliessenden Recherche zeigte er mir bestehende Lösungen, die auf OSM-Daten aufbauen und bereits heute öffentliche WCs anzeigen:
Auf den ersten Blick wirkt das ernüchternd: Apps, die ich bisher unter Realisierung beschrieben, sind damit faktisch überholt. Am Toiletfinder arbeite ich dennoch weiter.
Was bleibt – und was besser werden muss
Die Informationen, Gespräche und Zusammenhänge, die ich gesammelt habe, sind wertvoll. Sie zeigen: Nicht die Karte allein macht den Unterschied, sondern Qualität, Kontext und Verlässlichkeit.
Zudem braucht es den Dialog mit den Gemeinden, dass Toiletten leichter gewartet werden und diese auf Karten verfügbar sind. Auch die Restaurants sollten einbezogen werden. Der Toilettengang ist ein Grundbedürfnis. In Openstreetmap fehlen noch viele Toiletten.
Ich plane die Teilnahme am OSM-Stammtisch, um Lösungen zu erarbeiten und auch ein Video für die Einbindung in Google Maps. Je leichter die Toiletten auffindbar sind, um so besser. Und Google wird dieses Thema aufnehmen müssen.
Das Plugin Go Maps muss ich differenzierter angehen. Informationen zu Toiletten sind im Alltag Gold wert. Ich mache weiter und freue mich auf Anregungen.

